Stillen und Sexualität

graenni

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Hallo zusammen

Ich bin Vater einer eineinhalbjährigen Tochter. Wir teilen uns die Betreuung, arbeiten beide 60 resp. 50%, ein Tag wird von den Grosseltern übernommen. Unsere Tochter macht mich unendlich glücklich.

Bis 6 Mt hat meine Frau voll gestillt, ab 12 Mt nur noch in der Nacht (respektive am Morgen und Abend). Unsere Tochter schläft in Ihrem Bett, ausser wenn Sie nächtlich aufwacht und von meiner Frau gestillt wird, dann schläft sie weiter in unserem Bett.

Mein "Problem": da meine Frau noch stillt, ist ihr Busen für mich "Sperrzone", wenn wir intim werden zusammen. Durch das lange Stillen war bei meiner Frau das sexuelle Bedürfnis nach der Geburt unserer Tochter relativ lange sehr gering. Auch die Natur hat da eher entgegen gewirkt (trockene Scheide). Wir haben erst nach knapp einem Jahr nach Geburt das erste Mal wieder miteinander geschlafen. Meinereiner hat diese Zeit halb mit lachendem, halb mit weinendem Auge erlebt. Einerseits hatte ich Verständnis für die Veränderungen im Körper meiner Frau, andererseits hatte ich meine eigenen Bedürfnisse. Zur Zeit besteht unser Sexleben aus ca. einem Mal Intimität pro Woche plus 1 mal Geschlechtsverkehr pro 2 Wochen.

Im Rahmen von etlichen Diskussionen habe ich gemerkt, dass ich von meiner Frau mehr und mehr dezidiert fordere, dass sie mit dem Stillen aufhört. Hintergrund: ich will Sexualität mit Busen und eine "normale" Sexualität, bevor allenfalls das nächste Kind unterwegs ist... Die Bedürfnisse von meiner Tochter und meiner Frau sind mir je länger je mehr "egal".

Meine Fragen:

1. Wie haben andere Männer die Stillzeit in Kombination mit Sexualität erlebt?

2. Wie gehen/gingen andere Männer bei der "Bedürfnisabwägung" im Bereich der Sexualität vor?

Danke im Voraus für eure Rückmeldungen

graenni

 

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